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Freitag, 14. Juni 2019

UNSERE 35. KREUZFAHRT 2019
Mit der MEIN SCHIFF 5 - in 11 Tagen
von Palma de Mallorca nach Hamburg
vom 29.04. bis 10.05.2019

Kabine 11139

Dieses Foto der Mein Schiff 5 entstand am Tauftag, den 15. Juli 2016 in Travemünde. Wir hatten vom Strand aus die Taufe in den Abendstunden, bis zum Ablegen der Mein Schiff verfolgen können.  Hier Bilder dieser Zeromonie. 
Name: MEIN SCHIFF 5     Baujahr: 2016     Bauwerft: Meyer, Turku / Finnland     BRZ: 98.785
Länge: 295,3 M                Breite: 38,3 M               Tiefgang: 8,1 M              Pax: 2.534 (2er Belegung)
Schwesterschiffe: MEIN SCHIFF 3 (2014)     MEIN SCHIFF 4 (2015)     MEIN SCHIFF 6 (2017)

UNSERE ROUTE
Die Karte wurde erstellt von "hille" aus der Kreuzfahrt Community:  https://www.kreuzfahrtinfos.at



So. 28.04.  -  Anreise
Da wir für den inkludierten, frühen 06:00 h Flug, mit Hannover vorlieb mehmen mussten, waren wir gezwungen am Airport Hannover, ein Hotel zur Übernachtung zu buchen. Wie üblich war der Zug zum Flug inkludiert, sodass es letztlich um Übernachtungs- und Verpflegungskosten ging. Wir hatten uns für das Leonardo Airport Hotel entschieden und wurden nicht enttäuscht. Bei einem Preis von unter 70.00 Euro die Nacht, hatten wir die Bequemlichkeit, eines modernen, ordentlichen und gut gelegenen 4 Sterne Hotel gehabt. 
Wir nutzten die Möglichkeit des Vorabend-Check-In unseres TUI /Condor Fluges nach Palma. Es hatte alles bestens geklappt. 

Mo. 29.04.  -  Tag in Palma de Mallorca
Durch den frühen Flug und des gut organisierten Transfers, waren wir schon am Vormittag an Bord. Wie üblich, konnten die Kabinen nicht frei gegeben werden. Aber wir hatten ohnehin geplant, diesen quasi gewonnenen Tag wieder einmal für einen ausgiebigen Spaziergang in Palma zu nutzen. Das Wetter war bestens unsere Laune gut und die Zufriedenheit hoch. Selbstverständlich wurden (kostenpflichtige) Shuttlebusse eingesetzt. Sonst hätten wir ein Taxi nehmen müssen. 














Die Seenot Rettungsübung war für 21:15 h angesetzt. Das Auslaufen erfolgte um 22:00 h, mehr als eine Stunde nach Sonnenuntergang, also in nächtlicher Athmosphäre. Die AIDA vita hatte bereits abgelegt, die MSC Fantasia lag noch an ihrem Liegeplatz, als wir ausliefen 



  
Di. 30.04.  -  Barcelona einmal anders
Unser über TUI Cruises gebuchter Ausflug nach Sitges wurde mangels nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl, leider storniert. Da ich mich sehr ungern von geplanten Vorhaben abbringen lasse, suchten wir nach brauchbaren Lösungen, die uns ermöglichen sollten nicht nur dieses eine, sondern auch noch ein weiteres Vorhaben zu verwirklichen. Erfreulicher Weise hatte uns eine Mitarbeiterin des Ausflugbüros für uns nach Fahrtmöglichkeiten nach Sitges gegooglet. Das zweite Vorhaben, die Aussicht vom Montjuic machten wir abhängig von der dann verbleibenden Zeit. 
Die Motivation irgendwie nach Sitges zu kommen, lag zusätzlich darin, dass wir uns dort,  mit einer uns bekannten Dame, die wir aus Hamburg kannten, zwanglos verabredet hatten. 
Der Bahnhof Sants war von unserem Liegeplatz weit entfernt. Der Shuttelbus hätte uns wenig genützt. Da es morgens zunächst noch nach Regen aussah, zögerten wir etwas. Aber schließlich wagten wir es dann doch und gingen von Bord. 

Der Bahnhof von Sitges. Sitges ist ein Badeort an der kataloschen Küste der Costa del Garraf, hat ca. 30.000 Einwohner und liegt etwa 36 km südlich von Barcelona












Das Treffen mit Frau G. B. hatte gut geklappt. Wir hatten noch ein gutes Zeitfenster erwischt. Wir sind hauptsächlich die Promenade entlang gegangen. Der Ort hatte eine angenehme Wirkung auf uns, auch wenn er uns keine Reise Wert wäre. Aber in diesem Fall war es durchaus etwas Besonderes für uns, wohl auch gerade deshalb, weil wir diesen Ausflug, so schön individuell angegangen sind. Natürlich hatte auch das Treffen etwas Spannendes gehabt. Auf den Rückweg zum Bahnhof hatten wir auch noch einiges vom Stadtbereich gesehen. 

Der zweite Teil des Tages war für den Montjuic (Hausberg) mit Nutzung der Seilbahn gedacht. Ohne Taxi vom Barcelonas Bahnhof Sants, wäre es wohl zeitlich zu eng geworden. Deshalb war eine weitere Taxifahrt unumgänglich. Wir ließen uns ein Stück hinauf fahren und gingen den Rest zum Castell zu Fuß. Hier wurden wir tatsächlich mit schönen Aussichten belohnt. 











Anschließend nutzten wir die Seilbahn "Teleferic de Montjuic" bei der wir die Kabine für uns allein hatten und uns so gute Ausblicke auf Barcelona bescherte. 





Von der Talstation aus, gingen wir dan zum Miramar Turm, um uns für deie Hafenseilbahn "Transbordador Aeri del Port" anzustellen. Aber voeher gab es noch sehr schöne Aussichten auf Stadt und Hafen. 










In die Kabine der Hafenseilbahn wurden 20 Personen hineingelassen. Leider war es von da ab mit der Aussicht Schluß. Als wir dran kamen, hatten wir keine Chance irgendwie an die Fenster zu kommen. So standen wir also mittendrin und konnten uns nicht rühren. 





Am Ende der Fahrstrecke, ging es dann weiter zum Fahrstuhl, der uns endgültig wieder auf die Straße brachte. Wir waren zwar nun im Hafengebiet, aber noch zu weit von dem Liegeplatz der Mein Schiff 5 entfernt. Ferner wussten wir auch nicht, ob der Terminl, überhaupt fußläufig erreicht werden konnte. So entschieden wir uns abermals ein Taxi zu besteigen, um nun diesen schönen Tag, auf dem Schiff, mit dem Auslaufen, beenden zu können. 
Taxis, Bahnfahrten und die Seilbahnen hatte natürlich auch einiges gekostet. Aber ein organisierter und von uns weniger geliebter Ganztagesausflug, wäre im Vergleich teurer gewesen. Wir hatten einen schönen, abwechslungsreichen und spannenden Tag erlebt. Das ist unsere ideale Form der Kreuzfahrt. 






Das Ablegen von Barcelona war nochmal ein schöner Abschluss. Es war unser vierter, aber sicherlich nicht unser letzter Aufenthalt in Barcelona.

Mi.  01.05.  -  Seetag

Do.  02.05.  -  Cadiz
Als wir 2001 Cadiz zum ersten Mal auf unserer 3. Kreuzfahrt anliefen, glaubten wir noch, von dort unbedingt einen Ausflug buchen zu müssen und nahmen deshalb an einen Ausflug, nach Sevilla mit insgesamt 5 Autostunden teil. Gut, das wir diesen, durchaus lohnenswerten Ausflug hinter uns haben, denn inzwischen haben wir das schöne, lebhafte aber zugleich auch ruhige Cadiz in unser Herz geschlossen. Unser letzter Anlauf in Cadiz war im Mai 2015, also zu gleichen Jahreszeit. Somit wurde es zu einer Wiedersehensfreude.
Auch wenn sich kaum etwas verändert haben schien, war uns aber aufgefallen, das Cadiz inzwischen einen richtigen Kreuzfahrtterminal hat. Auch wenn sich viele der Wege wiederholen, ist es nicht nur immer wieder schön, sondern durch unseren umfangreichen Gang, fanden wir wieder neue Wegführungen, mit neuen Plätzen und anderen Perspektiven. 



















Nach einem Spaziergang von etwa 2,5 bis 3 Std hatten wir wieder einmal, noch mehr Eindrücke von Cadiz eingesammelt. Auch wenn wir uns gern zum Kaffeetrinken irgendwo hingesetzt hätten, kam es nicht dazu. Entweder gab es dort, wo wir gern gesessen hätten, keine freien Tische oder die Bedienung kam einfach nicht. So war es uns dann lieber, auf das Schiff und auf unsere Kabine, wo wir uns in dieser Zeit (fast) eie zuhause fühlten,  zurück zu kehren. 








Mit diesen Bildern haben wir uns am Ende nicht nur von Cadiz, sondern auch von der spanischen Küste verabschiedet. 

Fr.  03.05.  -  Lissabon
Lissabon zählt für Kreuzfahrer zu den beliebtesten Kreuzfahrthäfen nicht nur der Westeuropa Routen, sondern überhaupt. Zumindest hatte ich mir vorgenommen, möglichst die schönsten Aussichtspunkte, fußläufig - ohne das zeitliche Limit einer einstündigen TUK-TUK Fahrt, wie wir sie 2015 mit meinen Wirbelsäulenproblemen mitgemacht hatten - anzugehen. Allerdings war es auch eines der primitiveren Fahrzeuge seiner Art. Nein, dieses Mal war nicht schwitzen aus Angst, wie z.B. während der Fahrt aus der Kurve zu fliegen angesagt, sondern schwitzen aufgrund anstrengenden Aufstiegs zu den Aussichtspunkten.
Aber bevor es dann wirklich los ging, genossen wir erstmal die schönen Aussichten von unserem Backbordbalkon aus, angefangen mit dem "Forte de Sao Lourenco do Bugio", ca. 15 km vr Lissabon, dann der Turm: "Torre de Belem" und die "Ponte de Dom Pedro IV". Kurz vor dem Anlegen dann noch mehrere Perspektiven vom "Praca de Comercio" und natürlich noch einige der herausragenden Gebäude, die ich nicht benennen kann. Ich denke mal, dass mein Grinsen, mit der Erwartung auf schöne Fotos, bei mir immer breiter wurde. Einen Teil davon, zeige ich hier sehr gern. 











Für uns sind Landgänge sehr wichtig. Auch wenn wir das inzwischen alles ruhiger angehen lassen als früher steigern schöne Aussichten bereits vom Schiff aus, die Unternehmungslust, wobei es durchaus hifreich ist, bereits Kenntnisse durch vorangegangene Landgänge erworben zu haben. Diesbezüglich vertraute Ingrid darauf, dass der vor uns liegenden Landgang, genügend an Abwechslung für uns bieten konnte. Es bedurfte zusätzlich aber auch Motivation, um ein paar der schönsten Aussichtspunkte, wie dem "Miradourode Senhora do Monte",  dem "Castelo de Sao Jorge" und dem "Miradouro Santa Catarina" um nur einige zu nennen anzugehen. Hierzu passt allerdings der Spruch: "Alles kann, nichts muss", und sollte damit also alles nach dem persönlichen Empfinden durchgeführt werden.
























  
Das Ablegen von Lissabon wollten wir uns bei diesem Traumwetter natürlich nicht entgehen lassen. Nun allerdings genossen wir die Ausblicke von Deck 14 und ich konnte so auch mal etwas andere Bilder schießen, die auch die allgemeine Athmosphäre etwas berücksichtigt.





  

Sa.  04.05  -  Leixoes / Porto
Unser letzter Besuch von Porto (mit der MSC Magnifica) , lag erst 13 Monate zurück. Es war so kalt, dass wir mit dem Shuttlebus gleich wieder zurück fuhren um uns etwas Wärmeres anzuziehen. Nun war es Anfang Mai und es war angenehm warm. Der Shuttlebus fuhr die fuhr nach Erreichen der Douro Mundung, die Uferstraße entlang die in einem Parkplatz am Douro mündete. Das empfanden wir als sehr angenehm, auch wenn wir den Weg von der Oberstadt an den Douro gefunden hätten. Während wir im letzten Jahr darauf verzichteten ganz über die Brücke "Ponte Dom Luis I" zu gehen,  hatten wir dies Mal richtig Lust, auf die Südseite zu gehen. Wir hatten beste Erinnerungen an diese Seite, die wir bereits im Jahr 2001, im Zuge eine Portweinverkostung bei Sandemann (Reederei Ausflug) etwas kennenlernen konnten. 

















Natürlich hatte ich längs die obere Ebene der "Ponte D. Luis I" im Auge. Der einfachste und schönste Weg war natürlich die Seilbahn, die direkt zu dieser Ebene hoch fuhr. 













Als wir am Nachmittag am Parkplatz eintrafen, hatten sich bereits sehr viele Mitreisende eingefunden, die mit dem Shuttlebus ebenfalls zum Schiff zurück wollten. Das sah deutlich nach lägerer Wartezeit aus. Als dann aber weitere Busse und sogar ein Doppeldecker eingesetzt wurden, ging es dann doch viel schneller als erwartet. 

05.05.  -  La Coruna
Wir hatten mit der MSC Magnifica im Vorjahr zwar auch La Coruna angelaufen, waren aber wegen schlechten Wetters nicht von Bord gegangen. Da waren wir froh, dass sich das Wetter relativ gut gehalten hatte, obwohl es zeitweise immer wieder mal nach Regen aussah. Wir wussten, dass wir mit Palma, Barcelona, Cadiz, Lissabon und Porto die uns bekannten Highlights bereits hinter uns gelassen hatten. Dennoch hatten wir mit La Coruna einen Anlaufhafen, der mit einem relativ kurzen Weg, zu einem Stadtspaziergang einlud. 
















Am Ende waren wir von La Caruna zwar nicht tief beeindruckt, aber doch positiv überrascht. Schöne Bilder ergaben sich dazu beim Auslaufen. 







   

06.05.  -  Seetag

07.05.  -  Le Havre
Bereits vor der Reise bestimmte Vorstellungen zu haben, wie man die Liegezeit am liebsten nutzen möchte, lässt sich besonders dann gut planen, wenn man den Hafen und seine Möglichkeiten kennt. Nicht ein einziges Mal, sind wir in Le Havre geblieben, sondern haben Ausflügen wie z.B.  nach Honfleur, Trouville und Deuville den Vorzug gegeben. Wir wussten, dass wir aber auch mit dem Zug nach Rouen an der Seine fahren konnten. Diese interessante Stadt hatten wir bereits auf unserer Seine Flussreise kennengelernt. Dieses Vorhaben machten wir allerdings vom Wetter abhängig.
Am Morgen dieses Tages, wollte es zunächst nicht danach Aussehen, als ob sich dieser Aufwand lohnen würde, der mit einer Taxifahrt zum Bahnhof beginnen sollte. Dann aber entschieden wir uns, diese gewisse Risiko, wegen des scheinbar unbeständigen Wetters einzugehen und setzten uns in Bewegung.
Wir hatten eine schöne Bahnfahrt und auch unser Spaziergang in Rouen entsprach unseren Vorstellungen. Der Weg vom "Gare de Rouen Rive-Droite" in die Altstadt, war fußläufig gut zu erledigen. Aber ganz so, wie während des Overnight Aufenthaltes unserer Seine Flussreise, zog uns das alte Rouen, nicht in den Bann.

















Da sich das Wetter am Nachmittag nicht nur stabilisiert hatte, sondern es noch richtig schön wurde, wollten wir die verbliebene Zeit noch direkt in Le Havre nutzen. Der Weg vom Bahnhof war von der Entfernung her machbar und keineswegs unangenehm.








 

08.05.  -  Southampton
Auch Southampton hätten wir im Vorjahr bereits kennenlernen können, wenn es nicht geregnet hätte. Auch dieser Tag sah recht trübe aus und ließ bei uns keine so große Lust aufkommen. Aber die Frage, ob sich ein Landgang überhaupt lohnt, stellt sich in der Regel für uns nicht, solange die Möglichkeit einer fußläufigen Erkundigung gegeben ist, ohne befürchten zu müssen, in ein Unwetter zu geraten. Uns war vorher aber bereits klar, dass man von hier aus normalerweise einen Ausflug starten sollte. Geplant hatten wir bei guten Wetterbedingungen, eine Fahrt nach Brighton. Aber neben guten Wetter, wäre dann auch ein früher Landgang angesagt. 












09.05.  -  Seetag 
Seetage sind für viele Reisende eine willkommene Möglichkeit sich auszuruhen. Das sehen wir genauso, wenn der Körper nach einem anstrengenden, zeitlich langen Ausflugstag, mehr als die nächtliche Ruhe braucht. Ansonsten empfinden wir Seetage eher als langweilig und verbringen dann die meiste Zeit in der Kabine. Unsere Ausflüge auf dieser Reise, machten eigentlich keine Ruhetage erforderlich. Bezogen auf 11 Tage sind aber auch für uns  3 Seetage OK. 






Janina war unsere "Gastgeberin" im Restaurant Atlantik Klassik. Sie hatte es stets hinbekommen
 "widerstandslos" irgendwie,  einen Zweiertisch für uns zu organisieren.  

10.05.  -  Hamburg Altona  -  Ausschiffung
Ab bereits etwa 04:00 h schaute ich durch das Fenster und sah wie wir nacheinander an Wedel, Blankenese und Nienstedten vorbei fuhren, bis wir schließlich ziemlich pünktlich am Altonaer Terminal anlegten. 






Die Koffer sollten ab 9:00 h im Terminal bereit stehen. 11:00 h war die Zeitvorgabe, für das offizielle Ende der Kreuzfahrt. Wir hatten weder Eile, noch Interesse an einer Verzögerung. Wir frühstückten in Ruhe und verließen ohne irgendwo warten zu müssen das Schiff. Die Koffer waren schnell gegriffen. Wie schon im Vorjahr standen vor dem Terminal allerdings wartende Leute, um sich ein Taxi zuteilen zu lassen. Sowas bedeutet Stress, den es für mich zu vermeiden gilt. Deshalb sind wir mit unseren Koffern, aus der Sichtweite zur  Straße gegangen und haben dort ein Taxi angehalten. Bereits um 09:30 waren wir wieder zu Hause, im regnerischen Hamburg. 

Zusammenfassung und Beurteilung
Diese Kreuzfahrt hatten wir nicht geplant und somit auch nicht lange im voraus gebucht. Die Buchung beinhaltete ein Preismodell mit Garantiebalkonkabinen,  das für zwei ähnliche Reisen (auf der Mein Schiff 4 oder auf der Mein Schiff 5), mit abweichenden Terminen galt. Gebucht werden konnte ferner, der inkludierte Flug von einem noch verfügbaren Flughafen. Das war der Grund, dass wir nach Hannover mussten. Diese - nicht für jeden geeigneten Bedingungen - wurden durch einen erkennbar günstigeren Preis belohnt.

Auch wenn die Route für uns nichts Neues bot, hatten wir aber mit Palma, Barcelona, Cadiz, Lissabon und Porto (Leixoes) immer wieder gern besuchte Häfen dabei gehabt. La Caruna war zwar kein Highlight der ersten Sorte, allemal aber für einen Stadtbummel, interessant genug. Für Le Havre und auch Southampton hatten wir einen Plan. Einen davon hatten wir mit Rouen, verwirklichen können.

Mit unserer zugeteilten Balkonkabine auf der Backbordseite waren wir - trotz des Nachteils des Überhangs von Deck 12 und manchen Geräuschbelästigungen durch den Außendeckbereich über uns und trotz einer Verbindungstür - zufrieden, auch wenn wir eine solche Kabine normalerweise meiden würden. Da wir aber die Reise zu normalen Preisen nicht gebucht hätten, blieben wir damit im Zufriedenheits- bzw. Wohlfühlmodus.

Unser Abendessen hatten wir im Restaurant Atlantik Klassik eingenommen. Anders wie noch 2017 auf der Mein Schiff 3 und 4, hatte man auf die Erziehung, uns - quasi gegen unseren Willen - an 4er Tische setzen zu wollen, verzichtet und unseren Wunsch akzeptiert. Ähnlich wie bei anderen Reedereien auch, gab es auch hier 2er Tische die in Blöcken angeordnet waren. Zum Nachbartisch wurden zwar nur etwa 20 cm Platz gelassen, aber so war jeder Tisch für sich eingedeckt und frei gewordene Tische konnten nach Neueindeckung, rasch wieder verfügbar gemacht werden. Meine gemachten Beobachtungen zeigten allerdings Mängel bei den Abläufen, in mehreren Teams.

Über die Qualität der Speisen und Getränke, möchte ich mich nicht weiter auslassen. Wir waren täglich zufrieden und nur das zählt für uns. Vergleiche stelle ich nicht an. An den Wein hatten wir uns gwöhnt, aber sehr selten, mehr als etwa 0,2 l am Abend getrunken.

Mittags haben wir einige Male bei Gosch Sylt gegessen und dazu auch Weißwein getrunken. Meistens hatten wir aber Mittagessen ausfallen lassen oder uns an der gut sortierten Eistheke bedienen lassen.

Das Frühstück im Atlantik Klassik Restaurant, war aus unserer Sicht nicht nur bemerkenswert, sondern genial. Eierspeisen ala Carte, Aufschnitt vom rollenden Buffet serviert. Leider hatten wir davon zu spät erfahren, umso größer war der Wow-Effekt. Ansonsten hatten wir das Frühstück im Bufettrestaurant eingenommen. Besonderheit: Die Zutaten für das Omlette bestimmte man nicht durch Ansage, sonder füllte es selbst auf.

Barbesuche, gab es für uns kaum. Unsere Verweildauer setzt Livemusik voraus. Die Schaubar ist in dieser Baureihe aus unserer Sicht, leider zu klein geraten und bietet zu wenig "Schauplätze".

Das Theater hatten wir 3 mal besucht. Am besten hatte uns wohl die Cruise Show gefallen. 

Internet war auf dieser Reise im europäischen Ausland günstig, weil auch das 2. Gerät inkludiert war. Trotzdem hatten wir 2 Tarife gebucht, einen für mich, für  Tablet und Phone und einen kleineren, für Ingrids Phone.

Insgesamt waren wir mit der Organisation der Kreuzfahrt sehr zufrieden. Die deutschsprachigen Durchsagen des Kapitäns und die Stimme der Kreuzfahrtdirektorin, alles hatte gut gepasst und hob sich für uns, auf angenehme Weise, von den international agierenden Kreuzfahrtreedereien ab. Am schwächelden Restaurantpersonal, sollte aber gearbeitet werden.      
 



Leider hatte ich diesen zuvor bereits fertig gestellten Blogpost versehentlich unwiderruflich gelöscht, sodass ich diesen, nicht mehr rekonstruieren konnte. Ich habe aber versucht, diese Reise mit diesem, nun neu erarbeiteten Blog, wieder aufleben zu lassen. Ferner dient dieser Blog als Startseite, für alle früheren Einzelblogs. Verlinken werde ich zusätzlich, interessante Fotoalben.

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