Die VISION OF THE SEAS auf Reede im Geiranger Fjord |
Name: VISION OF THE
SEAS Baujahr:
1998 Reederei / Eigner: RCCL / RCI
BRZ: 74.140 Länge: 279 m Breite: 32,3 m Kabinen: 975 Pax: 1.950 / 2.435
BRZ: 74.140 Länge: 279 m Breite: 32,3 m Kabinen: 975 Pax: 1.950 / 2.435
Die Schiffe der RCI Vision Class:
LEGEND OF THE SEAS (1995) SPLENDOUR OF THE SEAS (1996) GRANDEUR OF THE SEAS (1996) ENCHANTMANT OF THE SEAS (1997) RHAPSODY OF THE SEAS (1997)
Update: Die Splendour OTS, wurde 2015 an TUI Cruises verkauft, in TUI Discovery umbenannt und an die englische Tochter Thomson Cruises verchartert. Die Legend OTS soll 2017, als TUI Discovery 2 - nach Thomson Cruises folgen.
R O U T E:
KOPENHAGEN - Seetag - BERGEN - GEIRANGER - Seetag - KOPENHAGEN
KOPENHAGEN - Seetag - BERGEN - GEIRANGER - Seetag - KOPENHAGEN
Zur Route - gibt
es nicht so viel zu sagen. Zwei Ziele - zwei Highlights, die für
uns als Grundlage für die Entscheidung dieser 5-Tage-Kreuzfahrt ausreichten. Von
Kopenhagen aus startend, erreichten wir nach einem Seetag Bergen, die
regenreichste Stadt Europas. Die Vison of the Seas lag direkt im Hafen von
Bergen mit seinem Hanseviertel Bryggen, dass mit seinen bunten Holzhäusern
zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Die Strassen waren noch vom letzten Regen
nass, was uns aber nicht davon abhielt, nach kurzem Rundgang besagten Viertels,
die Standseilbahn zum Floyen, zu nutzen. Wir hatten doppeltes
Glück. Die Wartezeit an der Talstation hielt sich zu dieser Zeit noch in
Grenzen und die Sonne kam immer wieder zwischen den Wolken hervor. Damit
hatten wir genau zu dieser Zeit, sicherlich den bestmöglichen,
faszinierenden Blick auf Bergen.
Ähnlich erging es uns in Geiranger, dass wir am nächsten Morgen erreichten. Zunächst war es im Geiranger Fjord feuchtkalt und neblig und wurde dann, mit dem Start unseres gebuchten Busausflugs auf den Berg Dalsnibba (1.500 m), immer wärmer und freundlicher. Der Blick auf Geiranger, den Fjord und den umliegenden, teils schneebedeckten Bergen, wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis.


Bergen mit seinem Hanseviertel Bryggen
Mit der Floien-Standseilbahn auf den Floyen, für sehr schöne Aussichten aus 320 m Höhe, auf Bergen und Umgebung
Ähnlich erging es uns in Geiranger, dass wir am nächsten Morgen erreichten. Zunächst war es im Geiranger Fjord feuchtkalt und neblig und wurde dann, mit dem Start unseres gebuchten Busausflugs auf den Berg Dalsnibba (1.500 m), immer wärmer und freundlicher. Der Blick auf Geiranger, den Fjord und den umliegenden, teils schneebedeckten Bergen, wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Nach einem weiteren Seetag erreichten wir wieder
Kopenhagen. Zum Hafen hin, hatten wir nach unserer Anreise am
Sonntag mit dem Zug, ein Taxi genommen und dafür 130 Kronen, also ca.
18 Euro gezahlt. So ähnlich hatten wir uns die Rückfahrt am Freitag
zum Bahnhof, auch vorgestellt. Das war aber ein Trugschluss, der uns
schließlich 321 Kronen, also 44 Euro gekostet hatte. Der Verkehr war
halt am Freitag Vormittag ganz anders, als bei der Ankunft am Sonntag Nachmittag.
Da wir aber unsere Rückfahrt erst am Abend antreten wollten, hatten wir wenig
Lust, mit unserem Gepäck zur S-Bahn-Station Nordhavn zu
gehen.
Unser fußläufiger Ausflug in Kopenhagen vom Hauptbahnhof zum Langeliniekai und zurück, führte uns u. a. zum Rathaus, dem Schloss Christiansburg, am Nyhavn vorbei zum Kastell, dem Schloss Amalienburg, der Frederikskirche und dem Gefion Brunnen. Das Wetter wurde zwar zunehmend schlechter, aber hielt fast bis zur Rückkehr zum Hauptbahnhof. Die paar Tropfen Regen, die wir dann doch noch abbekamen, trübten keineswegs unseren anstrengenden, aber vor allem interessanten Stadt-Rundgang in Kopenhagen.
Unser Eindruck vom Schiff war im Wesentlichen insgesamt recht positiv und übertraf unsere
Erwartungen, nicht nur hinsichtlich des allgemeinen Zustandes. Wir waren von
einem Zustand ausgegangen, der doch schon so einige Verschleißerscheinungen erkennbar
machen würde. Immerhin wurde die in der Größe vergleichbere Century
von Celebrity - aus dem Jahr 1995, für rund 50 Millionen US$ renoviert und
modernisiert, ohne dass man am Ende wirklich das Gefühl einer totalen rundum Erneuerung hatte. Bei der VISION OTS,
hielten sich die Verschleißerscheinungen am Mobiliar in Grenzen. Alles
Übrige erschien uns recht frisch und noch alles wie aus einem Guss zu sein,
obwohl sicherlich schon so manches, wie z. B. Teile der Bodenbeläge,
ausgewechselt wurde. Die Kletterwand die auf der Vision im Jahr 2000
nachträglich angebaut wurde, passte nach meinem Empfinden, optisch
nicht so ins Bild, gehört aber wohl doch zu einem der gewünschten Highlights
auf der VISION. Unsere Außenkabine 3616 auf Deck 3 mit ca. 14
qm, war ebenfalls in einem noch guten Zustand. Die Betten
waren vor dem Fenster zusammengestellt und schlossen mit jeweils einem
Nachtschrank, mit dem halb hohen, türkisfarbenen Wandbelag ab. Diese
Bettenanordnung war etwas unvorteilhaft, weil es somit keinen gemeinsam
zu nutzenden Mittelgang in Richtung Fenster gab. Diesen Kompromiss muss
man immer dann eingehen, wenn man eine Doppelbett Anordnung wünscht und die
Betten, wie so oft bei kleineren Außenkabinen, mit dem Kopfende zur
Fensterfläche (Außenwand) gestellt sind. Das Bad war nicht nur sauber,
sondern wirkte frisch bis in die letzte Ecke und Fuge. Der
Duschvorhang fiel gut und sorgte für guten Spritzschutz. Der
Boden außerhalb des Duschbereiches, blieb dabei weitgehend trocken.
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